Satire-Zeitung für Online-Satire

Verbraucher retten Finnwale an der Waltheke

Fürth/Mordsee/Reykiavik (nhz) - Die Verbraucher haben das sinnlose Abschlachten von Walen, welche sich nach Island verirrt haben, an der FischWaltheke beendet. Wie Einar Guðfinnsson, Fischereiminister von Island, betonte, wird es keine neue Quote geben, so die Verbraucher sie denn nicht fordern.

Der isländische, kommerzielle Walfang ist seit Anfang September Geschichte. Die Verbraucher und der Markt haben kein Interesse mehr an Walfleisch und anderen Walprodukten. Schon die letztjährige Quote wurde nicht ausgeschöpft. 39 Zwergwale und 9 Finnwale waren für die isländischen Bürger, deren Kochtöpfe und den Export vorgesehen. Auch wenn jeweils 7 Exemplare den Weg in die Küchen Islands und Japans fanden, so zeigte sich doch , dass der aufkommende Ekel die Walesser isolierte und stigmatisierte.

Wir begrüssen die Isländer im Club der Wal und Delfinfreunde. Nur eines müssten sie noch ändern. Wie ja allseits bekannt ist, gehören Wale und Delfine zu den Säugetieren. Auch wenn der Fischereiminister Einar Guðfinnsson eine weise und mutige Entscheidung getroffen hat, ist eines Nordlichtklar.

Wale gehören nicht dem Fischereiministerium unterstellt. Dafür gehen wir auch vor die UNO, wenn es die isländische Regierung darauf ankommen lassen will.

 

Alle Artikel des Autors: Meister Jeder Dadaist

Einen Kommentar schreiben

Abonnieren ohne zu kommentieren