Petition gegen den Überwachungsstaat
Liebe LeserInnen!
Heute wenden wir uns einmal speziell an unsere LeserInnen aus dem schönen Österreich. Derzeit werden für eine Online-Petition Unterschriften gegen den Wildwuchs in puncto Überwachung harmloser Bürger gesammelt. Wir finden, das ist doch mal wieder eine gute Gelegenheit, seinen Bürgersinn zu zeigen und sich mit ein paar Mausklicks gegen Maßnahmen wie Handy-Überwachung, Online-Durchsuchung und weitere krude Ideen der Machthabenden auszusprechen.
Alles, was Sie dafür tun müssen, ist auf diese Website zu surfen und den dortigen Anweisungen zu folgen.
Es grüßt unterschriftsreif
Alle Artikel des Autors: Eduard vom Steinhof


Am 29. Dezember 2007 um 18:25 Uhr
Mein lieber Eduard,
Deine Kommentare sind wohl Bewerbungsschreiben fuer die FAZ; so was hanebuechenes wie Dein Unterstuetzeraufruf fuer die Petion gegen den oesterreichen Ueberwachungsstaat, hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen, wenn jemand ueberwacht gehoert, dann sind es die von Dir bemitleideten Buerger; die haben ja wohl wirklich nichts zu verbergen und sind in der Realtitaet die wahren Taeter; problematisch ist es wohl bei den Menschen, die diesem Staat, auch wenns nur ein oesterreichischer ist, kritisch gegenüberstehen.
Fuer Deinen demoktratisch-idealistischen Beitrag zu Benazir Bhutto, die in Pakistan die Geschaefte Amerikas erledigen sollte, gilt i.ue. die gleiche Kritik
Am 30. Dezember 2007 um 11:57 Uhr
Lieber Gulaschwili!
Danke für die Kritik. Das regt immerhin zum Nachdenken an.
Sich gegen die Überwachung der Bürger (ob harmlos oder nicht) zu wenden, magst du für hanebüchen halten (Recht auf freie Meinungsäußerung) und es steht dir natürlich frei, dich gleich als erster gläserner Bürger freiwillig zu melden und deine kleinen und großen Geheimnisse, den Sicherheitsbehörden zur weiteren Verwendung zu offenbaren.
Wer aber andere als die wahren Täter bezichtigt, sollte zumindest erstmal selber unter Beweis stellen, dass er besser ist und sich zurecht über andere erhebt.
Nur weil etwas vieleicht auch das Geschäft Amerikas (du meintest wohl eher die USA) ist, ist es nicht pauschal als schlecht zu verdammen. Da müsste man schon konkreter werden und ein wenig genauer hinschauen. Auch die Alternativen, die sich bieten, sollten in eine derartige Bewertung einbezogen werden. Vielleicht hast du ja auch Buttho mit Musharraf verwechselt?
Ganz bewusst hatte ich in den Artikel hinein geschrieben, das die Politik Butthos vielleicht nicht unproblematisch ist, aber eben um diese ging es nicht, sondern um den Mut, sich einzusetzen für seine Ideen, auch wenn es nicht ungefährlich für einen selber ist.
Wenn die von dir inkriminierten Artikel schon für einen Job bei der FAZ ausreichen sollten, dann sollte es wirklich leicht sein, dort unter zu kommen.
Es grüßt mit der P.C.-Keule geschlagen, aber noch immer aufrecht stehend
Eduard vom Steinhof
Am 30. Dezember 2007 um 19:31 Uhr
Lieber Eduard,
es ist ja schoen, das jemand meinen Kommentar ernsthaft liest und unkorrekte Formulierungen entdeckt, siehe ; gut gemacht.
Das bloedeste, was du mir vorwerfen kannst - aber das ist ein typisch kleinbuergerliches und patriachalisches Argument - ist Dein dritter Absatz im Artikel. Grundsaetlich bin ich der Meinung, dass eine vernuenftige Kritik besser ist als eine banale moralische Argumentation und entsprechendes Verhalten. Ich muss mir weder von Dir noch von jemand - als Frau, als Betriebsraetin, als politisch engagierte Frau - vorhalten laasen besser sein zu muessen als andere (dein 3. Absatz).
Wenn Dein Problerm ist harmlose Buerger zu schuetzen, dann ist es mein Problem Leute zu schuetzen, die dieser Gesellschaft kritisch gegenueberstehen.
Wie genau willst Du die Geschaefte der imperialistischen USA und z.B. auch der BRD im Vergleich zu der mir vorgeworfenen Pauschalitaet wissen? Als Betriebsraetin kann ich Dir ein paar Beispiele fuer die von Dir so hochgeschaetzte Demokratie liefern. Willst Du Beispiele fuer betriebliche Meinungsfreiheit? Vielleicht solltest Du Dich ein wenig uebers Leben lohnabhaengier Beschaeftigter informieren, die ja noch immer den gesellschaftlichen Mehrwert erwirtschaften
mit fraulich-herzlichen Gruessen
Gulaschwili
Am 30. Dezember 2007 um 20:08 Uhr
Liebe Gulaschwili!
Sorry, ich hatte dich für einen Typ gehalten! Muss wohl an dem wili im namen liegen.
Möglicherweise bin ich kleinbürgerlich und patriarchalisch in meiner Argumentation, aber allein das Eintreten für etwas anderes als die Demokratie - wobei du das andere ja noch gar nicht formuliert hast - macht noch keine Revolutionärin.
Was für dich ein harmloser Bürger ist, muss es für mich noch lange nicht sein und glaube mir, dieser Begriff war nicht in Schäubles Sinne zu interpretieren. Tu mir den Gefallen und häng dich nicht daran auf.
Ich schätze Menschen, die sich wehren, egal ob als BetriebsrätInnen, als Menschen mit Zivilcourage oder KämpferInnen für Frauenrechte in hoffnungslos patriarchalen Strukturen.
In diesem Sinne geht der Kampf weiter und ich grüße mit aufrechtem Haupt
Eduard vom Steinhof