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Genmais für alle? Scheiß drauf!

Eduard vom SteinhofLiebe LeserInnen!

Es ist wirklich ein Drama. Immer wieder wehren sich europäische Staaten gegen die Einfuhr verschiedenster garantiert (aber wirklich zu 100%) unbedenklicher Lebensmittel aus den USA.

Jetzt hat man sich dort so viel Mühe gegeben, Nahrungsmittel zu verändern, dass sie resistent werden gegen Schädlinge und Unkrautvernichtungsmittel, dass sie so richtig robust und unempfindlich werden, dass man sie in allen denkbaren Farben haben könnte. Je nach Wunsch größer oder kleiner für abwechslungsreiche Tischdekorationen. Da freut man sich natürlich nicht, wenn es Menschen gibt, die sowas gar nicht haben und ihre Märkte nicht überschwemmen lassen wollen mit diesen High-Tech-Produkten aus den Laboren der Genmanipulateure.

So äußerte sich die US-Handelsbeauftragte Susan Schwab: “Wir sind sehr besorgt, dass nicht den Konsumenten die Wahlmöglichkeit gelassen wird , sondern Regierungen unwissenschaftliche Entscheidungen fällen, ein Produkt draußen zu halten.”

Mit anderen Worten, sie ist der Meinung, mit den Konsumenten würde man schon fertig werden, da man diese ja mit gezielter Werbung, die bekanntlich immer die Wahrheit sagt, beeinflussen könnte oder auch mit geballter Marktmacht Produkte in die Läden drängen könnte, die man nicht besonders zu kennzeichnen bräuchte (das wäre sicher unwissenschaftlich), so dass den KonsumentInnen gar keine andere Wahl mehr bliebe als zu den Produkten aus der Giftküche zu greifen.

Frau Schwab ist überzeugt, am US-Wesen soll die Welt genesen.

Wir sagen, fressen Sie den Scheiß selber und lassen Sie uns in Ruhe damit!

Es grüßt den Biokolben drehend

Eduard vom Steinhof

 

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2 Reaktionen zu “Genmais für alle? Scheiß drauf!”

  1. Maisliebhaberin

    Kein Mensch weiß, was die mit ihrem Genwahnsinn alles anrichten. Sie behaupten, es sei wissenschaftlich erwiesen, wie harmlos das alles sei. Aber dass es überhaupt keine Langzeitstudien darüber gibt, weil es in der Kürze der Zeit noch gar keine geben kann, sagt kein Mensch und erst recht keine Frau Schwab, die als US-Handelsvertreterin sicher alles andere als wissenschaftlich unabhängig argumentiert.

  2. gen-ial

    Wenn eine US-Handelsbeauftragte gegen unwissenschaftliche Regierungsentscheidungen ist und es vorzieht, dem Konsumenten die Wahlentscheidung zu lassen, hat das wohl damit zu tun, daß die Patente dahinter bereits darauf warten gnadenlos Profite eintreiben zu können.
    Ich habe schon das Bild vor mir, wie die an Kinder adressierten Werbekampagnen für andersbuntes Essen im Nachmittagsprogramm laufen und die Erziehenden dann von diesen Werbungsopfern malträtiert werden diesen Foodmüll zu kaufen.

    Frei nach George W Bush: wir müssen nicht auf die Natur hören - die Natur hat uns zu gehorchen

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