Haute Couture für schräge Vögel; Prärieammer auf dem Laufsteg
Liebe LeserInnen!
Wer bis heute dachte, die Mode sei eine Erfindung des Menschen, der muss nun umgehend umdenken.
Die Biologen Alexis Chaine und Bruce Lyon fanden bei ihren Beobachtungen heraus, dass männliche Prärieammern die Musterung ihres Federkleids jährlich wechseln, um bei ihren weiblichen Pendants, den rechten Eindruck zu hinterlassen.
Die Weibchen wählen sich jedes Jahr einen neuen Partner, mit dem sie sich paaren und den Nachwuchs aufziehen. Wer von den Männchen sich das Federkleid im aktuellen Trend umgehängt hat, bekommt den Vorzug und darf seine Gene weiter verbreiten.
Diesen neuen Erkenntnissen Rechnung tragend, arbeiten die führenden Häuser der Haute Couture bereits an der Prärieammer-Collection für die nächste Frühjahrs- und Sommer-Saison. Hier tun sich neue Marktchancen auf und bevor die Konkurrenz das Geschäft an sich reißt, will jeder noch schnell einen Fuß in die Tür setzen.
Die interessierte Öffentlichkeit rätselt, ob eher kleine oder große weiße Muster im Kommen sind. Die Schneider und Schneiderinnen der Modehäuser halten sich noch bedeckt. Einzig Modeschöpfer Karl Lagerveld äußerte sich zu dem Thema: “Für uns steht fest, wir werden uns mit gewohnter Hingabe diesem neuen Markt widmen. Es gilt Hunderttausende von schrägen Vögeln mit unseren Produkten einzukleiden.”
Auch wir von der NHZ haben ein talentiertes Nachwuchsteam der Modeschule Hetzendorf beauftragt, eine konkurrenzfähige Collection auf den Markt zu bringen und können die Ergebnisse kaum erwarten.
Es grüßt Entwürfe sichtend
Alle Artikel des Autors: Eduard vom Steinhof


Am 25. Januar 2008 um 11:54 Uhr
Unser Mode’aus ‘at sisch dasu öntschlossön, die weißön Tüpför dere Prärieammör diese Jahr bünt su machön.
Au revoir
C. Dior
Am 25. Januar 2008 um 13:34 Uhr
Was haben es die Weibchen gut.