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Documenta 12 von lebenden Chinesen überrannt, Tunick kam zu spät

Nachdem Meister Jeder, also ich, und Eduard vom Steinhof sich weinend in den Armen lagen, fassten sie sich ein Herz und beschlossen, die gemeinsame, erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen. Man darf das Kapital, dass hinter anderen Blogs steht, nicht vergessen. Wir arbeiten ja für die gute Sache, für lau und opfern ständig unser Taschengeld. Und wer Meerschweinchen züchtet braucht sich um Ebbe in der Kasse ja keine Sorgen mehr machen. Auf jeden Fall bedanken wir uns bei dem Hamsterblog für seine lobende Erwähnung und die Verlinkung zu uns zurück.

Also zurück zum Thema. 1001 Chinesen, chinesischer Abstammung trafen gestern in Kassel ein. Sie sorgten für einen neuen Besucherrekord auf der Documenta. Die Chinesen vom Stamme der Weiwei umlagerten sofort Brownie, die zu Tode gekommene palestinensische Giraffe (wir berichteten ausführlich darüber). Jan Brueghel und Kim Novak begrüssten die Weiweis mit Knicks und Suppe, Hundesuppe Nudelsuppe. 1001 kleine Chinesen und eine 3,50 Meter hohe Giraffe ergaben eine Komposition der ästethischen, bilateralen und merkwürdigen ART. Leider kam Spencer Tunick, der gerne 1001 nackte Chinesen eine tote Giraffe anbetend, fotografiert hätte, zu spät. Brueghel lapidar: Man kann nicht alles haben und wir müssen ein wenig Rücksicht nehmen auf andere Kulturen und ihren andersARTigen Glauben.

Giraffe, wir geloben dir lange Hälse und vergib uns unsere Sünden.

 

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