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Tod den 1-Euro-Jobs

Eduard vom SteinhofLiebe LeserInnen!

In unserer Redaktion flatterte eine Bitte des Erwerbslosenforums ein, ob wir Ihnen nicht bei der Abschaffung der 1-Euro-Jobs behilflich sein könnten. Zum Glück bekommen wir für unsere Arbeit nur NULL Euro und sind somit von der Aktion nicht direkt betroffen.

Das Erwerbslosenforum hat in Bonn einen Bürgerantrag auf Abbau aller 1-Euro-Jobs eingereicht und fordert statt dessen die Schaffung öffentlicher Beschäftigung und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Selbst das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat in einer Studie zu den Wirkungseffekten der 1-Euro-Jobs ein vernichtendes Urteil gefällt.

Am 11. März soll in Bonn über den Antrag abgestimmt werden.

Zitat:

Wir benötigen auch für den 11.03.2008 in Bonn Unterstützung. Wer es nicht soweit nach Bonn hat, möchte bitte abends um 18:00 im Stadthaus Bonn sein. (Berliner Platz 2, Ratssaal). Je mehr von uns da sind, um so besser. Wir haben vor der Abstimmung Rederecht und werden davon Gebrauch machen. Dabei werden natürlich die Medien und Presse anwesend sein. Also, je mehr da sin, um so besser. Selbst wenn es abgelehnt wird, wird dies Diskussionen auslösen, warum Bonn so etwas nicht kann, während andere Städte mit so etwas kreativer umgehen. Selbst Wuppertal hat es gezeigt. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn ihr diesen Termin frei halten könntet und dafür an diesem Tag in Bonn sein könntet.

Das Erwerbslosenforum wünscht sich ganz viele solcher Anträge an die Kommunen in Deutschland und stellt allen Interessenten die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung.

Zitat:

1. Reicht selbst einen entsprechenden Bürgerantrag ein. Ihr könnt dazu unseren Text verwenden, müsst ihn aber auf Eure Stadt entsprechend ändern, oder
2. Ihr macht es in unserem Namen und nehmt dazu unsere Vorlage. Wir würden Euch dann den Text mit unserem Briefkopf und Eure Stadt entsprechend zusenden. Dazu einfach eine Privatnachricht http://www.elo-forum.org/private.php im Forum an eine/m die/der Redakteur/In senden und Euren Absender und die Kommune (Anschrift für den Bürgerantrag) zusenden. Das hätte den Vorteil, dass die Anträge einheitlich wären und wir alle damit unsere Entschlossenheit zum Kampf gegen Ein-Euro-Jobs zeigen würden. Gleichzeitig wird mit dieser Form auch verhindert, dass in einer Kommune doppelte oder mehrfache Anträge gestellt werden und wir könnten den Überblick darüber dokumentieren.

Wir empfehlen deshalb die zweite Variante.

Was in Wuppertal möglich ist, muss im Rheintal doch allemal machbar sein. Also nichts wie auf nach Bonn und/oder Bürgeranträge in alle Kommunen eingebracht.

Es grüßt auch alle Mehrverdiener

Eduard vom Steinhof

 

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