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Robbensterben in der finnischen Ostsee: NOKIA gefordert!

Helsinki/Stralsund (nhz) Wie Cathrin Münster, eine Sprecherin des Ostsee-Büro des WWF vermeldet, sind hunderte Ringelrobbenbabys in der finnischen Ostsee von Hunger- und Kältetod bedroht.

Die Situation ist reiflich absurd: der milde Winter führte zur ausgedehntesten Nichtvereisung seit Aufzeichnungsbeginn 1720. Für die Ringelrobbenbabys ist aber gerade die Vereisung Garant für das Überleben: die Ringelrobbenmütter ziehen ihre Jungen in Schneehöhlen (Iglueffekt, Ruhephase) auf dem Eis auf. Hier sind sie vor Freßfeinden geschützt und können die notwendige Fettschicht aufbauen, die ihnen dann im kalten Wasser das Überleben garantiert.

Die mangelnde Vereisung sorgt nun für ein vorzeitiges Abschmelzen und somit zum frühzeitigen Schwimmzwang für die Ringelrobbenbabys, der ihnen nicht erlaubt ausreichend Futter zum Ersatz der dadurch einsetzenden Energieverluste zu sich zu nehmen: die Folge ist eine Todesspirale aus Unterkühlung und Unterernährung.

Die NHZ fordert den NOKIA-Chef Olli-Pekka Kallasvuo und seinen Schärpen-Schergen Veli Sundbäck auf, den Rekordmilliardengewinn, den sie sich mit Massenentlassungen und Karawanenkapitalismus erschlichen haben, nun zur Rettung der Ringelrobbenbabys vor der eigenen Haustür einzusetzen und damit - zumindest ansatzweise - reinzuwaschen (dürfte doch für diese Rettungsaktion schon ein maßvoller Griff in die Portokasse ausreichen).

Arsch hu (kölsche Ausleihe), NOKIA!

 

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