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Gesundheitssystem in USA bietet Gratismedikamente

Eduard vom SteinhofLiebe LeserInnen!

Wenn das nicht ein revolutionärer Ansatz ist. Gemeinhin gehen wir in Westeuropa ja davon aus, das Gesundheitssystem der USA sei ziemlich besch… …eiden und eine allgemeine Grundversorgung der Bevölkerung nicht gewährleistet. Dieses Vorurteil muss nun revidiert werden.

Eine Untersuchung der Nachrichtenagentur AP in 28 Großstädten der Vereinigten Untaten von Amerika führte unlängst zu dem Ergebnis, eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit den verschiedensten Medikamenten ist längst gewährleistet.

Wenn ein/e US-AmerikanerIn krank ist, braucht er/sie nur den Wasserhahn aufdrehen und kann sich auf diesem Weg einfach und preisgünstig mit Mitteln, die epileptische Anfälle verhindern (Südkalifornien), mit Antibiotika, Antidepressiva und Schmerzmitteln (Washington) oder Medikamenten gegen hohes Cholesterol und Herzprobleme (Philadelphia) versorgen. Menschen mit zu schwacher Libido finden Sexualhormone im Leitungswasser von San Francisco.

Hier findet bereits heute eine sozialrevolutionäre Umverteilung der medizinischen Reichtümer von oben nach unten statt. Diejenigen, die sich Medikamente noch leisten können, entsorgen die Reste vollkommen altruistisch über die Klospülung und stellen auf diesem Weg sicher, dass diese via Kläranlagen (in denen ganz bewusst keine teuren Filtersysteme installiert wurden, die Medikamentenrückstände herausfiltern könnten) dem Trinkwasser beigemengt und somit der Allgemeinheit und besonders den Leistungsschwachen, die sich kein Wasser aus Vichy leisten können, zur Verfügung gestellt werden.

Einzig das Problem der Dosierung ist noch nicht ganz gelöst, da es für das Vorkommen von Arzneimitteln im Trinkwasser keine Richtlinien gibt. Die einzige Ausnahme bildet das Nitroglycerin, welches in Mitteln gegen Herzbeschwerden Verwendung findet, da es auch (hört hört!) zur Herstellung von Sprengstoff dienlich sein kann.

In jedem Fall ist dies ein extrem innovativer Weg, die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Ich frage mich nur, wie angesichts dieses gewaltigen Vorsprungs gegenüber dem Rest der Welt, Hillary Clinton mit Ihren Gesundheitsthemen bei der anstehenden PräsidentInnenwahl punkten will?

Es grüßt seinen Pillenvorrat in den Gulli kippend

Eduard vom Steinhof

 

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Eine Reaktion zu “Gesundheitssystem in USA bietet Gratismedikamente”

  1. Fat Boy

    … und in welcher Stadt lassen sich Medikamente gegen Adipositas abzapfen?

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