China befriedet Tibet dank Olympia
Peking (nhz) - Selten wurde einem Land soviel Ehre zuteil, wie dieser Tage der VR China. Völlig dem Gedanken der alten Griechen und Spartaner verpflichtet schaffen sie Frieden wo Krieg herrscht.
Das Treffen der friedlebenden Völker, vertreten durch ihre muskelbepackten Sportler, steht vor den Tempeln Pekings. Alle Waffen müssen ruhen, so verlangt es der alte Ehrenkodex. Um nicht die Säbel zu einer ungünstigen Zeit zücken zu müssen, gehen Chinesen in der 4. Maoistische Offensive. Tibet, dieses kriegerische Volk in den Bergtälern des Himalayas, hatte gewagt die Weltöffentlichkeit auf ihren paradisischen Zustand hinzuweisen. Ihr Gott rief zum gewaltätigen Aufstand gegen die Befreier auf (China wirde die Beweise nachliefern, - die Welt wird im Erstaunen verharren) und droht mit Rücktritt (einmalig in der Geschichte der Gottwesen) falls die Revolution gegen die Glücksbringer scheitern sollte. China hat alle Beweise zusammen und will sie der fehlgeleiteten Öffentlichkeit zu gegebenen Zeitpunkt präsentieren.
Jaques Grünkern, der oberste Olympionike, fordert die Welt auf Ruhe zu bewahren und die Chinesen machen zu lassen. Sportler sind keine Politiker, wie oft muss das noch gesagt werden. Wenn alle in Peking versammelt seien, werden wir reden und reden und reden, so ein Getreidemann zur NHZ. Bis dahin müssen die tibetischen Streithammel noch ausharren und ihr Schicksal ertragen. Und eines könne man allen chinesischen Miniaturvölkern versprechen, so ein Offizieller des IOCs, während der Spiele werden die Waffen ruhen.
Also, liebe Völker unter der Knute der menschenliebenden Parteiorgane der VR Chinas, geduldet euch noch ein wenig. Im Sommer hilft euch dann das IOC gans offiziell.
Alle Artikel des Autors: Meister Jeder Dadaist

