Olympia Boykotteure legen China in Schutt und Asche, - das geht entschieden zu weit!
Peking (nhz) - Eines der schwersten Erdbeben seit über 30 Jahren chinesischer Zeitrechnung erschütterte nicht nur das Land der untergehenden Sonne sondern auch die Olympiastätten der friedlichen Spiele der Jugend der Welt 2008.
Wir hatten uns gans vorne eingereiht in die Olympia Boykott Bewegung 2008. Wir wollten Gutes tun und den kleinen Chinesen ein wenig auf ihre einbandagierten Füßchen treten. Wir wollten der Mädchenbabyquote ein Sprachrohr sein. Wir wollten lauthals für die Rechte der Strassenköter bellen und jaulen. Wir waren so was von stolz auf uns. Wir dachten wir könnten der Todesstrafeninflation den Nacken bieten. Wir waren überzeugt dass Yao Zih Bang endlich ihr eigenes Zimmer bekommen würde. Wir lagen so was von daneben. Wir waren geblendet von Pandatäuschern und der Anti-Olympia-Mafia.
Aber ab heute ist Fertig mit den sogenannten Gutmenschen. Fast 10000 Tote in der Provinz Sichuan. Das geht zu weit. Nur weil ein paar verblendete Tibeter, angeführt von einem wahnsinnigen Gott, glauben für ihre Rechte aufstampfen zu dürfen, bebte die Erde im Südwesten Chinas.
Das wollten wir nicht. Das müssen sie uns glauben. Wir haben nicht viel zu spenden. All unser Geld ist gebunkert in der Anti-Olympia-Bewegung 2008, so eine Scheisse aber auch! Trotzdem, unsere solidarischen Grüsse gehen an Regierungschef Wen Jiabao und Präsident Hu Jintao (oder umgekehrt, ist ja auch egal). Wir sind bei euch und wünschen euch, trotz der miesen Stimmung ausserhalb eures Landes, schöne Spiele und keine Erbeeren im Stadion des Friedens und der Völkerfreundschaft.
Baut auf, für die Freiheit Chinas!
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