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Benzinpreise machen Reiche arm

Berlin (nhz) - Nachdem die Grünen aus der Regierungsverantwortung entlassen wurden, fangen nun CDU und SPD an deren ökologischen Irrsinn weiter zu verfolgen. Jetzt soll die Spritsteuer um sage und schreibe 240% angehoben werden.

Uns verschlägt es sogar der guten alten Mimi (Schreibmaschine meines Opas selig) die Hebel. 240% Steuererhöhung auf Sprit, und das mit einem aufgemalten Lächeln, heisst das neue Steuerprogramm gegen die Reichen und Superreichen. Während der kleine Mamm mal wieder dermassen bevorteilt wird, - er kann alle Kilometer über die Pendlerpauschale abrechnen und muss deshalb nur geschickt seinen Wohnort wählen und ein paar Monate in Vorleistung treten, müssen die Reichen und Superreichen jeden Cent aus eigener Tasche zahlen und bekommen nichts, aber auch gar nichts zurück.

Da hat die Bundesregierung einen Coup zu Lasten der Leistungsträger gelandet und schielt schon wieder auf die Wählerstimmen der kommenden Wahlen. Um diese Ungleichgewichtung an politischer Mitbestimmung endlich in Waage zu bringen, haben der BDI und Kath.Kirch gemeinsam beschlossen das Verhältniswahlrecht heutigen Strickmusters anzugehen. Nach der Motte: Wer viel zahlt oder viel hat, der muss auch viel mitzureden haben.

Die NHZ steht hinter der Initiative und fordert die Leser auf, eindeutig sich gegen das aktuelle und ungerechte Wahlrecht zu stellen.

Vorschlag unsererseits: Haushalte mit <20.000€/Jahresnetto erhalten 1 Stimme; Haushalte mit 20.001€ bis 180.000€/Jahresnetto erhalten 2 Stimmen; Haushalte mit >180.001€/Jahresnetto erhalten 67% der Gesamtstimmenzahl. Die kath. Kirch Partei erhält eine Sperrminorität von 13,5% für hervorragende Kinder -und Jugendaufklärungsarbeit und für das entschiedene Veto gegen die Gleichberechtigung der weiblichen Bevölkerung (wer leistet das sonst noch heute?).

 

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