Beckstein will mit Prag reden - neue Qualität der Kriegsführung nach Adolf
Prag (nhz) - Der Minipräsident der fusskranken Franken, Herr Künder Kieselstein, hat das Wort erhoben und wurde, oh Wunder, oh Wunden, in Tschechien erhört. Nur leider anders als er dachte.
Nach Pleiten, Pech und Pannen, nach bürgerkriegsähnlichen Zuständen im friedlichen Land der Bayern, hatten Minipräsident Kieselstein und seine Amazone, wie hiess sie noch gleich, die rettende Idee. Gemeinsam wendeten sie den Blick nach aussen und was fanden sie, eine kleine Perle im Osten, welche schon des öfteren herhalten durfte um von innenpolitischen Desastern ablenken zu können.
Auch wenn der Verband der Vertriebenen kurz vor der Selbstauflösung steht und eigentlich deren Schicksal keinen Hering mehr aus der Suppe zieht, so landete der Kieselstein einen kleinen Coup, der eine Atempause und ein Plätzchen auf Seite 1 vieler Zeitungen sicherte.
„Wenn Vertriebe immer noch rauchen, dann haben sie kein Recht bei uns leben zu dürfen. Und die tschechische Regierung hat dafür zu sorgen, dass Vertriebene einen qualifizierten Nichtraucherkurs belegen können. Es kann doch nicht sein, dass unseren Kassen die tschechischen Raucherlungen aufgebürdet werden,” Minipräsident Kieselstein zur NHZ, während einer Raucherpause beim Tag der Sudetendeutschen.
Lapidare Antwort aus Prag, der goldenen Stadt: Zu baldigen Verhandlungen besteht kein Anlass.
Kurz und knapp die Welt an den Rand eines Weltkrieges bugsiert. Chapeau, liebe Tschechen, so geht man mit lieben Nachbarn um.
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