Nicht jammern,- hungern sollen wir
Berlin (nhz) - Unsere Bandenkanzlerin hat es auf den Hungerpunkt gebracht. Dieses stete Gejammere und Schwarzseherische muss 2009 ein Ende haben. Wer motzt und wer meckert wird in die Ecke gestellt. Jetzt wird in die Hände gespuckt, jetzt malen wir uns die trübe Suppe bunt in der wir krampfhaft versuchen nicht unterzugehen. Erste Anzeichen der bandenkanzlerischen Rede sind am Ende des Tankstellenregenbogens schon auszumachen. Der Liter Super kostet nur noch 99 Cent, super! Das Frühstücksbrötchen, mit Hilfe von Kinderfingerchen in Indien vorgeknetet, kostet auch schon wieder unter 10 Cent das Stück. Und auch der Goldpreis ist zum Glücke aller wieder im Sinkflug begriffen, bald können wir wieder Mapple Leafs und Krügerränder erwerben. 2009, wird das Jahr in dem wir wieder Hoffnung schöpfen und so richtig prassen können.
Leider dürfen nicht alle an der grossen Aufschwungssause teilhaben. Die Mittel sind begrenzt und wie allseits bekannt aus den tausendfachen Gläubigerverfahren 2008, werden Staat und Banken an erster Stelle bedient, dann folgen Grosskotzindustrielle und Blaupausenblütige und dann wenn noch irgendein verschimmelter Cent übriggeblieben ist, was eigentlich unvorstellbar ist bei den Nehmerqualitäten der zuvor genannten, dann, ja dann dürfen Hans Mustermann und seine Frau auch mal ihre knochigen Hände aufhalten. Aber vorsicht, nur wer den rostigen Cent auch festhalten kann, darf ihn schlussendlich auch behalten (vor Steuer, versteht sich).
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