A map of the Universe
- Ende Januar 2009:
Jeder deckt einen Skandal um Benedikt den Sch…egalwievielten und die Wiederaufnahme mehrere Bischöfe der Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X. in die lateinische Kirche auf. Der schlecht beratene heilige Vater hatte leider übersehen, dass einer dieser Piusbrüder nur wenigen Wochen vor seiner Ex-Ex-Kommunikation zum wiederholten Mael öffentlich als Holocaustleugner in Erscheinung getreten war. - Anfang Februar 2009:
Die deutsche Bundeskanzlerin avanziert zur Beraterin des Papstes. Sie emphiehlt dem römichen Pontifex “eindeutig klar[zu]stellen, dass es keine Leugnung des Holocaust geben darf” . Diese Klarstellung habe es bislang nicht gegeben, so die Kanzlerin. Der Papst nimmt den Ratschlag der Kanzlerin dankend an und bittet seinen neuen Piusbruder, künftig auf die öffentliche Leugnung des Holocaust zu verzichten.
Soweit das gute Ende einer schlechten Presse um Benedikt und seine Brüder!
Für uns von der NHZ stellen sich jedoch erst jetzt die wesentlichen Fragen:
Wie konnte Jeders Sch…egalwievielten ein derartiger Medien-GAU unterlaufen? Wird er denn nicht mehr von Gott und dem Heiligen Geist beraten? Hat das Erste Vatikanum nicht die Unfehlbarkeit des Papstes verkündet (und wird damit vielleicht der Heilige Gesit selbst zum Holo…)?
Nun gut! Unfehlbar war die Entscheidung des Heiligen Vates im Zusammenhang mit den Piusbrüdern glücklicherweise nicht und damit ist, zumindest zunächst, auch der Heilige Geist erst mal entlastet Unfehlbar ist ein heiliger Vater nämlich nur, wenn er ex cathedra spricht,das heißt, wenn er, wie das Erste Vatikanum verkündete,
- “seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte.”
Ex cathedra ist nun eventuell die Entrüstung der Kanzlerin zu nennen, nicht aber die ausgestreckte Hand des Heiligen Vaters zu seinen Piusbrüdern. Der göttliche Beistand wurde übrigens erst einmal (!) von der Katholica in Anspruch genommen, im Jahr 1950 von Pius XII., der - fast zehn Jahre vor Gagarin und zwanzig Jahre vor Armstriongs small step auf den Mond - ex cathedra die leibliche Himmelfahrt Mariens verkündete (womit die Leugnung einer, sagen wir einmal, vorindustriellen Raumfahrt innerhalb der Mauern des Vatikans auf ebenso soviel Empörung stoßen dürfte wie die Leugnung des Holocaust außerhalb). In Bezug auf seinen Glaubenssatz von der … christlichen Raumfahrt , so wissen wir von der NHZ nun, konnte sich PIus XII., und können sich seine Nachfolger, nicht korrigieren, es sei denn, sie korrigieren ihren göttlichen Ratgeber selbst! In Bezug auf seine Entscheidung zu den Piusbrüders ist dem jetzigen Papst eine Korrektur allerdings möglich gewesen - Angela sei Dank!
Damit sind fast alle Fragen beantwortet. Alle?
Nein.! Nicht nur wir von der NHZ haben uns gefragt, was ist das für ein Gott, der seinen Papst derartig ins Messer laufen läßt?
Wir von der NHZ haben eine mögliche Antwort auf diese Frage gefunden: Hier half uns der Zufall in Gestalt des Internationalen Jahrs der Astronomie 2009. Bei den Recherchen zu einem Artikel stießen wir auf den im Jahr 2005 im Astrophysical Journal veröffentlichen Artikel A Map of the Universe. Interassant ist nicht der Artikel an sich. Interessant ist vielmehr das Erscheinungsjahr 2005 - also das Jahr, in dem das Pontifikat Benedikts begann - und der Autor: Gott! Und damit ist klar: Spätestens seit Benedikts Amtsbeginn im Jahr 2005 kümmert sich Gott um die Kartierung seines Universums. Wie soll er da Zeit finden einen Papst auf dem Planeten einer G-Typ-Sonne zu beraten?
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Am 8. Februar 2009 um 22:33 Uhr
Ich habe nichts dagegen einzuwenden.
Meister Jeder, ex cathedra!