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Papst verdient Geld mit Verhütungsmitteln

Fürth (nhz) - Glauben ist so eine Sache. Wir wollten es nicht glauben, mussten aber den erdrückenden Beweisen Glauben schenken. Nachbem die Pax-Bank, des Pontifexes hauseigene Bank, schon immer Geld verdiente mit anrüchigen Firmen, musste Bankdirektor Winfried Hinzen nun einräumen die Grenze des guten Geschmacks überschritten zu haben. Das die katholische Kirche gerne ihre Klingelstockeinnahmen, ihre Ablässe und ihre Kirchensteuereinnahmen in Aktien der Rüstungsindustrie anlegte und anlegt ist allgemein bekannt. Doch das nun mit Verhütungsmitteln, vom heiligen Vater als Teufelswerk tituliert, Geld verdient wurde ist schon ein Teufelswerk besonderer Raffinesse. Wie Herr Hinzen bestätigte, hat die Pax-Bank Aktien verschiedener Pharmakonzerne erworben.

Wir meinen: Klasse Aktion, nur mit feindlichen Übernahmen können Konzerne in die Knie gezwungen werden.

 

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