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Gedicht über ein verlorengegangenes Bein

Es hat nicht sollen sein,

jetzt fehlt mir glatt ein Bein,

ich stand vor meinem Bäcker,

aß lustvoll einen Kräcker,

und ging verträumt nach Hause,

vorbei an meiner Klause,

und spürte bald mein rechtes Bein,

ich sah hinunter musste weinen,

da fehlte doch mein linker Treter,

ich lief die vielen tausend Meter,

ganz allein auf einem Bein.

Mein linkes steht noch immer,

ohne jegliches Gewimmer,

vor dem Bäcker ganz in Ruh,

und passt schön auf auf meinen Schuh.

Meister Jeder im Augisten des Jahres 2009 anno domini

 

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