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NHZ Lebensberatung: Dürfen Kinder mit Geld in Kontakt kommen?

Meister Jeder Dadaist: Ja, sie dürfen. Ja, sie müssen sogar. Für die Entwicklung und Fontanellenschließung ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass Kinder frühzeitig lernen was Geld eigentlich ist. Auch der Bakteriebefall, der Scheinen und Münzen per Naturgesetz anhaftet, dient der Antikörperbildung und verbessert somit die Lebenserwartung.

Spätestens mit dem Schuleintritt, wo andere Bengels ihren Sprössling in die Zange nehmen, ist es notwendig ein Zeichen zu setzen. Geben sie ruhig mal 100€ ihrer privaten Rentenversicherung. Der Statthalter oder die rIn müssen von Anfang an der Welt klarmachen wo die Moneten zu Hause sind.

Auch wichtig, niemals den Schreihals nötigen oder verpflichten von dem gerade erhaltenen Spareuro Schulsachen besorgen zu müssen. Schule ist negativ besetzt, dass überträgt sich leider dann sofort auf sie. Geben sie ihm das Gefühl, Schule wäre ihre Aufgabe. Wenn er dann endlich sabbernd entschlummert ist, nehmen sie sich ihren Vorschuss aus der häßlichen Spardose ihres Süssen zurück. Sollte er am nächsten Morgen etwas bemerken, warens halt mal wieder die Wichtelmännchen, die bösen.

Gans wichtig! Taschengeld nie als Bestrafungsmittel einsetzen. Die natürliche Freundschaft zwischen ihrem Kinde und dem Geld und das gegenseitige Urvertrauen der beiden, könnten erheblichen Schaden nehmen. Geben sie mehr als sie eigentlich können. Lassen sie ihrem Zögling spüren, dass Geld alles ist. Er muss schnell lernen, sich Vorteile durch Kauf und Bestechung zu verschaffen. Sollte der kleine Fratz mal auf die Idee kommen wollen, ihnen helfen zu dürfen, umsonst versteht sich, müssen sie diesem Treiben einen Riegel vorschieben. Fragen sie ihn höflichst, wieviel seine Hilfe denn kostet und geben sie ihm das Gefühl das Arbeit immer entlohnt werden muss.

Die Höhe des Taschengeldes sollte ihr Filius bestimmen. Stimmen sie in jedem Falle zu, ein nein oder geht gar nicht wirft ihren Sprössling entwicklungstechnisch um Jahre zurück. Und den Trick wie sie an ihr sauer erarbeitetes Geld wieder drankommen hab ich ihnen ja schon erzählt.

In der einschlägigen Pädagogenliteratur wird vorgeschlagen einem sechsjährigen nicht mehr als 50 Cent pro Woche zukommen zulassen. Was soll ein junger Mensch sich Sinnvolles kaufen mit 50 Cent. Wenn mir ein 50 Cent Stück aus der Hand fällt löst das bei mir schon lange keinen Bückreflex mehr aus.

Auf den Punkt gebracht ist unser Ratschlag an die lieben Eltern:

Scheissen sie ihr Kind mit Geld zu, es wird sie dafür lieben lernen.  

 

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