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Mailänder Dom verletzt Silvio Berlusconi schwer

Mailand (nhz) - Wahlkämpfe sind oftmals Wahlkrämpfe, siehe die Stiefelrepublik. Da will ein schneidiger Don Juan seinem Volk Honig um die Schnäuzer schmieren und landet unversehens im örtlichen Medical Center. Aber von vorne.
Der grosse Duce Nachfolger, Silvio Berlusconi, ein Frauenversteher, ein Frauengeniesser, ein Frauenbenutzer und ein Frauensüchtiger hatte sich vorgenommen den Mailänder und seine Dulcinea davon zu überzeugen, dass es nur einen echten Mann mit Eiern in der Hose in Italien gibt, nämlich ihn selber. Er dachte schon er hätte es geschafft und wollte den Platz seines Erfolges flugs verlassen da traf ihn der Mailänder Dom mitten ins Gesicht. Dieses Bauwerk, 1858 fertiggestellt, hat in seiner Geschichte schon viel gesehen und erlebt. Unvergessen bleibt die grosse und gerechte Zeit der Inquisition. In diesen Jahren wurde der Dom zum Sinnbild vieler gerechter Sprüche und Verurteilungen. Und nach Jahren des Schweigens hielt er es nun nicht weiter aus und musste dem Korrupteur, dem Oligarchen, dem Macho, dem Mafiösem und dem Omnipotenten, welcher seinen Domplatz missbrauchte, zeigen wo der Dom hängt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zwei falsche Zähne weniger, eine klaffende Risswunde und ein gebrochenes Nasenbein machen es nun dem Neuduce schwer bei den jungen Frauen zum Schuss zu kommen.
Wir verurteilen die Gewalt, auch wenn sie von der Kirche ausgeht, auf das Entschiedenste und empfehlen stattdessen alle Hosen und Röcke feste zuzuschnüren. Lassen wir den Silvio einfach nicht mehr rein!

 

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Eine Reaktion zu “Mailänder Dom verletzt Silvio Berlusconi schwer”

  1. moppel

    köstlicher Artikel - der Domwerfer hatte wohl doch alle seine sieben Sinne beieinander, oder?

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