Nachahmereffekt: Merkel von Kölner Dom getroffen
Liebe LeserInnen!
Die Bilder des zutiefst getroffenen Berlusconi gingen um die Welt. Der Mailänder Dom hatte ihn schwer verletzt. Das war gestern. Heute vergriff sich ein Trittbrettfahrer am Kölner Dom und an der bundesdeutschen Kanzlerin.
Im Dom-Souvenir-Shop zu Kölle besorgte sich der Delinquent eine potthässliche Replik des bekanntesten Bauwerks der rheinischen Metropole und lauerte Kohls Mädchen und Adenauers Enkelin hinterhältig auf. Im hohen Bogen warf er den Dom, und die Turmspitzen mit den aufgesetzten Kreuzen als Widerhaken verbohrten sich in Merkels Antlitz.

©: Eduard vom Steinhof -> Merkel von Kölner Dom getroffen
Wir hoffen, der gute Silvio kann der Angela seinen schweizer Gesichtschirurgen empfehlen, damit keine Narben von dieser gemeinen Attacke im bundeskanzlerischen Gesicht zurück bleiben. So was kann man in der Weltöffentlichkeit ja nicht mehr ungeniert herzeigen.
Wir sind empört ob dieses klassischen Nachahmereffekts und verweisen auf das Urheberrecht eines italienischen Grafikers an derartigen Attentaten. Deshalb fordern wir all diejenigen, die sich mit ähnlichen Gedanken tragen, auf:
Hände weg von denkmalgeschützten Gebäuden!
Es grüßt Dom um Dom, Kapelle um Kapelle
Alle Artikel des Autors: Eduard vom Steinhof


Am 23. Dezember 2009 um 21:23 Uhr
Eeeh, wenn ich mich so frei äussern dürfte:
Ich bin überhaupt nicht empört über das kleine Kölnerdom-Präsent in Merkels Antlitz. Weder in ihrer Politik noch ihrem Gesicht kann’s übler kommen. So können Domspitzen auch nichts mehr verderben.
Zu allfälligem Trost gäb’s ja noch die Domspatzen.
Am 24. Dezember 2009 um 14:21 Uhr
Werter Quantensprung!
Der Mangel an Empörung sei Ihnen nachgesehen. Das Präsent, ganz ökologisch unverpackt, wird hoffentlich keinen Wundstarrkrampf auslösen. Aber Frau M. ist sicher mit dem guten Stoff geimpft, der nur für die Crème de la Crème bevorratet wird.
Es grüßt, die Spatzen pfeifen’s von den Dom-Dächern
Eduard vom Steinhof