Schweiz wird gezwungen Tritium an Iran zu verkaufen
Fürth (nhz) ~ In die Geschichte wird diese Auseinandersetzung als der Uhrenkrieg eingehen. In Berlin plant man die Einfuhr eines der wichtigsten Ausfuhrgüter der Schweiz zu unterbinden. Luxusuhren, Uhren und Billiguhren sollen demnächst wegen nachgewiesener Strahlung nicht mehr den Schlagbaum passieren dürfen. Da in Deutschland längst Ersatzleuchtstoffe zur Verfügung stehen, die Uhren und deren Ziffern im Dunkeln leuchten lassen, will man die radioaktiv verseuchten Zeitgeber aus der Schweiz hierzulande nicht mehr am Handgelenk tragen. Schweizer Uhrenfabrikanten verwenden bis heute das hochstrahlende Tritium und beharren auf ihren Atomuhren. Ganz nach dem Motto: Jedem sein Kraftwerk!
Die eidgenössische Bundesregierung hat schon ihren Botschafter in Berlin ihr Klagelied anstimmen lassen mit vernachlässigbarem Erfolg (die Mauer ist schon vor Jahren abgerissen worden).
Doch allem Gejammere zum Trotz, die Uhrenexportnation Nummero 1 hat schon neue Freunde gefunden. Ein gewisser Ahmmaned Gimnat (oder so ähnlich), wohnhaft in Teheran/Iran, sucht händeringend nach spaltbarem Material für seine Atombomben. Wieviele Uhren sie dort unten wirklich brauchen ist noch nicht endgültig ausgerechnet, es werden aber ein paar Millionen schon sein.
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