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Maulwurf im Verteidigungsausschuss macht Geheimnisträger wütend

Berlin [NHZ]: Die Fotosafari in Syrien ist für die Bundeswehr nach hinten losgegangen. Auftrag war, die schönsten Gebäude Syriens aufzufinden und abzulichten. Die Fotografen, alle begeisterte Architekturfans, machten sich an die Arbeit und fanden tatsächlich noch ein paar real existierende Gebäude. Voller Stolz zeigte man die Bilder den NATO Verbündeten, welche wenig Gefallen an den Kunstwerken hatten und eher daran interessiert waren diese als Ziele für neue Bombardements zu definieren.

Im Verteidigungsausschuss, wurde prompt die Bundeswehrleitung zu dem Urheberrechtsvergehen befragt. Wer hat die Fotos gemacht, wer hat sie weitergeleitet, wer hat sie photogeshopt? Wurden Abmahnungen geschrieben und wurden diese auch zugestellt? Diese und andere Fragen waren natürlich streng geheim. Der Souverän sollte von dieser aus dem Objektiv laufenden Fotosafari nichts erfahren.

Doch irgendein Spacko konnte seine Klappe nicht halten und hat sofort die Presse informiert. Jetzt geht es nicht mehr um die unsägliche Geldverschwendung der Fotogruppe in der Bundeswehr, jetzt will man den Verräter stellen. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder Abgeordnete über jeden Soldatenfurz sofort die Öffentlichkeit informiert?

Wir meinen, findet den Leaker, den Vaterlandsverräter, die Plaudertasche, stellt ihn an die Wand und macht schrecklich, abscheuliche Fotos von ihm. Und bitte, zeigt diese nicht den NATO Freunden!


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