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Wahlkampf zur Bundestagswahl in Fürth - unsauber, provokant und schmutzig

Christian Schmidt provoziert Wähler

Meister Jeder ->”CSU nimmt im Wahlkampf Wähler nicht für voll”

Fürth [NHZ]: Eigentlich wollten wir über die Kampa der Die PARTEI Fürth berichten. Aber dann überschlugen sich die Ereignisse. Mitten in Fürth stehen diese blauen, frechen, unverschämten Plakate des CSU Ministers für Ernährung und Landwirtschaft [mit Fürther Direktmandat] rum und verschandeln die Stadtkulisse. Das muss man im Wahlkampf ertragen. Auch andere populistische, flüchtlingsscheue Parteien werden ihre hohlen Blasen in der Stadt ablassen. Doch jetzt hat es die CSU übertrieben. Ein provokanteres, die Wähler auf die Palme bringendes Plakat hat man wohl in Fürth, nein in Bayern, noch nicht gesehen.

Ein Plakat, jeglichen Inhalts beraubt, ohne Aussage zum Kükenmord, zu Schweinefleisch in Kindergärten, zu veganer Curry Wurst, zu Kriegseinsätzen der Bundeswehr, zu gülleverseuchtem Grundwasser, zu Fürth. Nur en schnoddriges “wünscht schöne Ferien” auf dem Plakat, in bairisch blau untermalt, verschandelt unsere Stadt und gefährdet die Auszeichnung “Unser Dorf muss schöner werden”. Die unverschämte Unterstellung, alle Fürther hätten Ferien ist an Chupze und Abgehobenheit nicht zu übertreffen. Bei weitem die meisten Fürther befinden sich nicht im Ferienstatus! Wir arbeiten, im Gegensatz zu anderen die nur teure Ledersessel plattsitzen, suchen Jobs die das Überleben eventuell ermöglichen, versorgen die zukünftigen Rentenkasseeinzahler, wir schwitzen, wir malochen, wir haben keine dicken Wämste!

Seinen “Wunsch” kann sich Christian Schmidt sonstwo abwischen.

Wir fordern alle Parteien auf sich der Ernsthaftigkeit dieser Bundestagswahl zu erinnern. Hört auf die Wähler für dumm zu verkaufen. Lasst Provokationen sein und kümmert euch lieber um Hundehaufen auf öffentlichen Gehwegen. Macht was gegen Chemtrails! Gefährdet nicht den Türkeideal mit ständigen Versuchen irgendwelche Terrorismusunterstützer aus Erdogans Gefängnissen frei zu bekommen. Lasst Russen und Amerikaner endlich ihr Ding machen, wird schon passen. Und kümmert euch endlich um die Reichen und Superreichen in diesem Land, welche uns den Lebensstandard auf höchstem Niveau sichern und ermöglichen. Und schiebt wieder Flüchtlinge nach Afghanistan ab, einem Land so sicher, dass selbst die deutsche Botschaft nach einem Bombenangriff monatelang nicht arbeiten kann.

Schlussbemerkung der NHZ Redaktion:

Noch nie in der deutschen Geschichte hat ein Wahlkampf so schmutzig, so provokant, so inhaltsschwer die Wähler entzweit. Die Demokratie ist in Gefahr, wenn Minister, ohne Scheu und Gewissen, uns schöne Ferien wünschen wollen.


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Alle Artikel des Autors: Meister Jeder Dadaist

Eine Reaktion zu “Wahlkampf zur Bundestagswahl in Fürth - unsauber, provokant und schmutzig”

  1. Kapasti

    Mir ist auch schon so ein dämliches Plakat über den Weg gelaufen. Schhöne Ferien, was soll das? Nichts im Angebot, keine (leeren) Versprechungen, nicht mal Mühe geben sie sich noch. Glauben doch allen ernstes das Direktmandat schon in der Tasche zu haben.
    Meine Stimme bekommen CSU und Christian Schmidt nicht!
    Und wer den millionenfachen Tod an Küken duldet und nichts unternimmt hat bei mir eh verschissen [sorry die Wortwahl].
    Danke für den Artikel, hoffe er geht steil im Internet.

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