Schwarze Katzen leben gefährlich
Liebe LeserInnen!
Sicher sind wir weit entfernt davon, eine Tierschützer-Zeitung im Sinne militanter Tierschützer zu sein, aber bei dem was sich so alles abspielt kommen wir nicht umhin, Sie regelmäßig auf dem Laufenden zu halten.
Sollten Sie nach dem Tod noch einmal wieder geboren werden und das grandiose Pech haben als schwarze Katze Ihr nächstes Dasein zu fristen, so sei Ihnen ernsthaft angeraten bei der Auswahl des Landes, in das Sie geboren werden sollen, ein gewichtiges Wort mitzureden.
Der Ruf der schwarzen Katzen als Unglücksbringer an sich ist ja schon schlimm genug, wenn sie überdies von links kommen, dann ist das schlechte Omen schon ziemlich perfekt. Darüber hinaus gibt es abertausende von Menschen mit einem mehr als latenten Hang zum Aberglauben, denen die Begegnung mit einer schwarzen Katze so ziemlich das Schlimmste bedeutet, was ihnen passieren kann.
Während zivilisierte abergläubische Menschen dies zum Anlass nehmen, sich den ganzen Tag in ihr Bett zu verkriechen und falls sie dann doch mal aufstehen müssen, das auf keinen Fall mit dem linken Fuß tun werden, gibt es jedoch in einem südeuropäischen Land, dessen Form der eines Stiefels (diese Story hat nichts mit dem gestiefelten Kater zu tun; etwaige Ähnlichkeiten sind rein zufällig und absolut ungewollt) gleich kommt, Menschen, die sich nicht so leicht ins Bockshorn (oder ins Bett) jagen lassen.
In Italien, wir nennen das Kind jetzt einfach mal beim Namen, werden schwarze Katzen kurzerhand umgebracht, da der/die gemeine ItalienerIn weiß, tote Katzen können nicht laufen und schon gar nicht ihnen über den Weg. Auf diese Weise werden Jahr für Jahr mal eben 60.000 dieser angeblich Unglück bringenden Unglücksraben (Ã pro pos Raben, wie viel überleben davon eigentlich in Italien?) um die Ecke gebracht.
Also wie gesagt, wenn Reinkarnation schon unbdingt sein muss, dann nach Möglichkeit nicht als schwarze Katze oder als Rabe und sollte sich das nicht vermeiden lassen, seien Sie vorsichtig bei der Wahl Ihres Geburtslandes.
Es grüßt unter einer Leiter durchgehend
Alle Artikel des Autors: Eduard vom Steinhof


Am 20. August 2007 um 18:19 Uhr
Sehr geehrter Eduard vom Steinhof,
gestatten, wir ergänzen.
Auch als Singvogel lebts sichs gefährlich in Ländern, wo zwei Kaffe schon mal 28 € kosten können. Auf die Entfernung verlieren nämlch die süssen Dinger jegliches Farbempfinden und werden nur noch als schwarze Punkte wahrgenommen. Der gemeine Italiener muss dann wie ferngesteuert handeln.
Die NHZ trauert und fordert alle vernunftbegabten Menschen auf der Stiefelmanie zu wiederstehen.
Meister Jeder, schwärzlichst verletzt
P.S. Warum werden eigentlich die Schwarzröcke nicht belästigt? Deren Omen ist doch nun wirklich kein Gutes.
Am 20. August 2007 um 20:58 Uhr
Hallo!!!!!!!
ich rufe alle Tierliebhaber, die sich derzeit in Spanien aufhalten, dazu auf, sich auf den Weg nach Italien zu machen, das wäre dann für die Medien wieder mal etwas “Neues” in Sachen Tierschutz. Die Hunde aus Spanien kennt man ja mittlerweile. Es gibt sooooo viele KatzenliebhaberInnen, also hurtig ab nach Italien!!!!!!!!!!
Nebenbei schönen Urlaub!