Ai Weiwei schickt Tsunamiwelle nach Mügeln; documenta 12 überlegt 1001 Inder einzuladen; Stühle aus der Quing-Dynastie in ausreichender Menge vorhanden

© Meister Jeder -> Ai Weiwei: the wave
Die Vorgänge im westsächsischen Mügeln reissen nicht ab. Nachdem Meister Jeder und sein Freund im Geiste Ai Weiwei den Weg nach Mügeln gesucht und nicht gefunden haben, haben sie beschlossen der Stadt und Bürgermeister Gotthard Deuse ein Geschenk zu machen. Um die erhitzten Gemüter ein wenig abzukühlen, wird die Stadt kurz mal unter Wasser gesetzt. Ai Weiwei´s wave in concept wird den dortigen Schmährufschreiern ordentlich die Glatzen waschen. Wir hoffen, dass dann endlich Ruhe herrscht im düsteren Sachsenwald und Inder und andere Nichtossis ohne Gefahr für Leib und Leben dort Handel nach guter kapitalistischer Tradition treiben dürfen. Was sollte sonst die Wiedervereinigung? Wollen die da drüben wieder Trabbi und Plaste und Elaste aus Schkopau konsumieren dürfen? Wenn ja, Bescheid sagen. Meister Jeder und Ai Weiwei sind an dem großen Projekt dran, die Chinesische Mauer für notleidende Künstler und Künstlerinnen zu vermarkten. Wir würden Mügeln einen Sonderrabatt zugestehen, aber bitte Herr Deuse, nicht zu lange warten, wir haben Wichtigeres zu tun, als uns den gansen Tag mit ihrem schnuckeligen und grenzwertigen Dörfchen zu befassen.
Apropos vermarkten: Wer einen Stuhl kaufen möchte, schnell nach Kassel. Gerüchteweise gibt es dort die Dinger für einen guten Zweck käuflich zu erwerben à 3000 €/Stück, Mindestabnahme leider 10 Stück. Ist aber nur so ein Gerücht. Brueghel und Novak wissen mehr.
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