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Islands Sozialismus vor dem aus?

Der irreal existierende Sozialismus à la Island bekommt immer schrägere Züge. Im Hinterland, da wo noch Geysire und Wasserfälle sprudeln können, geht die Angst um. Städter, von der Revolutionspolizei scharf gemacht, sollen dafür sorgen die unaussprechliche Sprache der Isländer weltweit zu verbreiten. Präsident Ólafur Ragnar Shrimpsson hat die Parole ausgegeben: Die Welt spricht isländisch oder Island beendet den Walfang. Erste Tat des Fussvolkes soll die Verbreitung des Namensrechts nach isländischem Brauch werden. Das Patronym muss sich danach in jeder Generation ändern. Männer nehmen den Vornamen ihres Vaters und hängen ein -son dran. Frauen hängen besser den -dotter dóttir dran. Beispiele für unsere Anreden, namenstechnisch wären z.B. Jungens von Gerhard Schröder hiessen dann mit Nachnamen Gerhardson (Mädchen hiessen Gerharddóttir), von Franz Josef Strauss hiessen die Jungs Franzson und die Mädels Franzdóttir, von Dieter Bohlen würden Jungs Dieterson und Mädchen Dieterdóttir gerufen werden und von Adolf Meinradt hiessen die Boys Adolfson und die Girls Adolfdóttir. Sie sehen und lesen, eine grausame Zukunft die uns da blühen würde. Zweites Projekt wird sein die Telefonbücher umzuschreiben. Wenn alle Erdenbürger einen neuen Namen haben, wird in solchen Namenskatalogen zukünftig nach Vornamen sortiert (wer sich sowas ausdenkt, der muss doch zu heiss gebadet haben im Geysir). Suchen sie dann mal einen Peter Müllerson oder eine Anna Schneiderdóttir. Wir von der NHZ werden jedenfalls Widerstand leisten gegen solch einen unmenschlichen Sozialismus. Und ausserdem scheint es so, dass in deren Alphabet ein paar Buchstaben abhanden gekommen sind, oder sehen sie ein “e”?

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© Gülcin Wilhelm -> KFUM & KFUK

 

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