Satire-Zeitung für Online-Satire

Archiv der Kategorie ‘Wortsammlungen‘

Gedicht gewidmet den chilenischen Mineros

Donnerstag, den 26. August 2010

Mineros!
Umhüllt von nassem Kalt,
zehrt Kraft aus Hoffnung und Träumen,
Zusammenhalt!
Und Zwietracht darf nur schäumen,
ein Seifenblasenleben lang.
Denn jede Stund und Atemzug,
der Hammer und der Meissel Klang,
stark wie ein Riesendampfers Bug,
durchpflügt den Stein wie Wasser.
Und hintendrauf,
die Lichter drücken,
mit aller Macht und Tatendrang,
euch zu befreien,
aus den Gewalten,
erstickend euer Hilfe Schreien
und in den Armen halten
euch schöne Männer
untertags.
Meister Jeder im Augusten […]

Gedicht über die Doofen

Sonntag, den 22. August 2010

Sitzt du am Ofen,
neben den Doofen,
wirds dir zwar warm,
im Geiste bleibst arm.
Meister Jeder im Augusten des Jahres 2010 anno domini

Fidel Castro warnt vor Weltuntergang

Montag, den 9. August 2010

Havanna (nhz) ~ Der Comandante en Jefe hat sich nach vierjähriger Gedankenarbeit zurück gemeldet. In der Nationalversammlung, frenetischer Beifall bereitete ihm den Teppich der Wahrheit, warnte er das cubanische Volk und die antiimperialistischen Kräfte weltweit, vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Fidel Castro (83) rief seinen Freund Barack Obama zu Hilfe, die Gefahren eines möglichen Atomkrieges zu […]

Was und wer ist LINKS?

Dienstag, den 6. Juli 2010

Eine Hand, ein Bein, ein Knie, ein Ei, ein halber Mund, ein Nasenloch, ein ganzes Auge, ein schönes Ohr, ein paar Haare, eine Narbe und fast hätt ich´s vergessen ~
mein ganzes Herz!

Uruguay gegen Niederlande (Gedicht)

Sonntag, den 4. Juli 2010

Wenn in Uruguay,
am rechten Kai,
im Liebeswahn die Otter,
schlürfen Muscheldotter,
gehen Tulpen in orange,
gemeinsam fein zum letzten Lunch.
Meister Jeder im Julien des Jahres 2010

Bauernweisheit spricht die Wahrheit

Sonntag, den 4. Juli 2010

Liegt die Mama in der Kiste und am Saufen,
sticht der Bauer den Misthaufen.

Gedicht über ein 4:0 gegen Argentinien

Sonntag, den 4. Juli 2010

Sind die Gauchos schwer am Trauern,
Adler grüssen rosa Wolken,
mit viel Puste, Eia, Eia,
in vier Jahren fliegt der Geier,
tanzt den Samba ohne Tango,
gönnt der Mannschaft keine Mango.
Meister Jeder im Julien des Jahres 2010

Gedicht über die Dusche (sauber)

Sonntag, den 27. Juni 2010

Frisch geduscht ist jeder Morgen,
sauber und befreit von Sorgen.
Ist dann mal das Shampoo weg,
bleibt im Haar halt mal der Dreck.
Ist auch noch die Seife alle,
war die Dusche für die Galle.
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010 anno domini

Gedicht über einen Schatten (Schattengedicht)

Samstag, den 26. Juni 2010

Fällt dein Schatten unbemerkt,
vor dir hin ganz unbeschwert,
stolpre nicht und gebe Acht,
denn der Sturz ist selten sacht.
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010

Gedicht über einen Frosch im Whiskeysee (ausgetrocknet)

Samstag, den 26. Juni 2010

Liegt der Frosch mit Bauch nach oben,
in dem trocknen Whiskeysee,
heisst das nicht er will noch toben,
eher möcht er ~ ungelogen.
diesen Stoff besonders loben.
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010 anno domini

Gedicht über Bananen und ihre Schale (nicht Bananenbrei!)

Samstag, den 26. Juni 2010

Siehst du des Tages Kannibalen,
in der Hand Bananenschalen,
dann denke kurz,
und schau genau,
ob nur aus Not und grossem Schmacht,
sie essen Obst die ganze Nacht,
oder ob Bananenschalen,
dienen rein zum fairen Zahlen,
oder gar in ihren Schürzen,
Bananenschalen da zum Würzen.
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010 anno domini

Gedicht von Haaren und Frauen und ein wenig Gel

Donnerstag, den 24. Juni 2010

Ist es wahr,
dass mein Haar,
ungeschnitten,
ähnelt Fritten,
und gefönt,
auch nicht schön.
Doch mit Gel,
gehts hormonell,
bei den Frauen,
plötzlich trauen,
mir zu sagen,
darfst mich jagen.
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010 anno domini

Gedicht über ein deutsches Fussballspiel

Mittwoch, den 23. Juni 2010

Die Strassen leer,
das Menschenmeer,
geschlossen glotzend,
fast nur am Motzen,
sehnen sie das Tor herbei,
weiter geht die Rennerei.
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010 anno domini

Gedicht über eine Durchgeknallte

Donnerstag, den 3. Juni 2010

Ich glaube an das Gute
und ziehe keine Schnute
doch wenn mir Durchgeknallte
im Geiste eisekalte
die Lebenszeit verkürzen
die Atemluft verwürzen
dann muss ich handeln und diese falten
frankiert verschicken in Irrenanstalten.
~
Meister Jeder im Junoen des Jahres 2010

Gedicht über einen Schuh und den Sinn des Zubindens

Freitag, den 21. Mai 2010

Why should I do,
den Schuh machen zu?
Is there a Begrünung,
perhaps the Dünung?
Or is it better,
to be the Retter?
Or can we riechen,
then the Griechen
Or is the run,
without a fun?
Nobody knows,
vielleicht genau,
gegen den Klau!
~
Meister Jeder im Maien des Jahres 2010 anno domini