Satire-Zeitung fr Online-Satire

Archiv der Kategorie ‘Wortsammlungen‘

Aljona Sawtschenko spricht aus was Wahrheit ist

Mittwoch, den 17. März 2010

Fürth (nhz) ~ Olympia ist vorbei. WM steht vor der Türe. Und unsere einzige Goldhoffnung ist das Traumpaar Sawtschenko & Szolkowy. Doch wenn auch dieses Projekt aufs Eis gelegt werden sollte, eines wissen genau: Aljona wird danach ein Buch mit ihren besten Sprüchen und Weisheiten herausbringen. Wir freuen uns riesig und dürfen ihnen heute ein […]

Gedicht über eine gute Hand

Mittwoch, den 10. März 2010

Erlaube mir zu sagen
darf ichs wagen
deine Hand zu loben
die mir grade oben
meinen Reiz nahm
der juckend kam
und eine Stelle fand
unerreichbar für meine Hand.
Meister Jeder im Märzen des Jahres anno domini 2010

Westerwelle in Reim und Form

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Kaum ist der Westerwelle an der Macht
gilt einzig nur: Nehmt euch in Acht!
Er redet gern wie ihm der Schnabel
man glaubt sein Hirn sitzt nah dem Nabel.
Von Dekadenz wird er getrieben
übernachten tut er gern bei Dieben.
Er hasst die Armen, liebt die Warmen
und kennt die Deppen der Nation.
Denn jeder der in Lohn und Brot
gehört für ihn zum […]

Gewohnheitstier

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier
und liebt das Alte eben hier
Das Neue fordert neues Denken
den Geist woanders hinzulenken
Ein paar Tage Übungssache
es dir zur Gewohnheit mache
Dann und das ist ausgemacht
wird nicht mehr drüber nachgedacht

Weisheit der Walua Indianer, Thema Altersunterschied

Sonntag, den 7. Februar 2010

Wenn dir jemand seine Liebe verkündet,
fang nicht an zu rechnen wieviel älter du bist,
fang an das Geschenk anzunehmen.
Indianerweisheit der Walua Indianer

Gedicht über Magersucht, Bäume und Autos

Dienstag, den 19. Januar 2010

Magersucht ist heilbar,
Bäume sind keilbar,
Autos die sind leihbar,
Milch gibts an der Haibar.
Meister Jeder im Januaren 2010 anno domini

Kalenderblatt Januar 2010 für umsonst

Mittwoch, den 13. Januar 2010

(c) Meister Jeder ~ Kalenderblatt 2010 Januar ~
Es ist uns gelungen den berühmten Künstler Meister Jeder zu bewegen uns und unseren LeserInnen Kalenderblätter zu schenken. Wir werden ab sofort jeden Monat ein aktuelles Kalenderblatt veröffentlichen. Beginnen werden wir mit dem Januar 2010, ein wirklich schöner Monat.

Ermutigendes Gedicht vom Gulli an den Tau

Sonntag, den 10. Januar 2010

Ach Tau
ach Tau
so trau
dich doch
und schmelz
den Schnee
grad in
mein Loch

Titanic rammte Eisberg - Gsella rammt Kassel

Donnerstag, den 7. Januar 2010

Fürth (nhz) ~ Ein bedeutendes Satireblatt, vielleicht nach der NHZ das wichtigste, räumt auf in Deutschland. Herr Gsella, amtlich bestellter Chefredakteur der Zeitschrift Titanic, vergrault LeserInnen städteweise. Nun war Kassel dran. Mit seinen Gedichten über Städte dieser Welt fegt er wie ein Tsunami die Titanic von den örtlichen Kioskständen. Ab heute ist Kassel, siehe Stadtgedicht […]

Holland (in Reim und Form)

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

Sprach die Ebbe zu der Flut:
“Du bist dran, Holland!”

Türkei (in Reim und Form)

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

Am Bosporus es scheppernd klingelt
“Geh zur Türkei!”

Vietnam (in Reim und Form)

Dienstag, den 29. Dezember 2009

In Gewahrsam das BKA,
Inge Vietnam.

Neujahrsgedicht

Sonntag, den 27. Dezember 2009

Es ist vollbracht
gebt euch in acht
vor der Türe steht
weder ein Prophet
noch ein Interpret
geschweige denn ein Apologet
allein und wartend steht
ganz überdreht
ein neues Jahr im Beet
und hat mitgebracht ein Heer von Knallern
aus der gelben weiten Fern
und lässt uns glauben
manche wollten rauben
und der Bolschewik
führt einen Krieg.
Meister Jeder im Dezembren 2009 anno domini

Wortkreation des Jahres 2009

Freitag, den 4. Dezember 2009

Bauer sucht Sau sei Dank. Wir haben den Spruch des Jahres dieser liebreizenden Filmsuppe entschlürfen dürfen. Narumol, eine thailändische Singlefrau, wollte ihrem bayrischen Jungbauern nach getaner Arbeit berichten wie es ihr, nach Kuhstall und Treckerfahren, ging. Heraus kam die poetische Lautmalerei des Jahres:
Ich bin fick und fertig
Anm. d. Red.: Schöner kann Sprache nicht klingen!

15 Wörter machen einen Satz erst lesbar!

Donnerstag, den 19. November 2009

Fürth (nhz) - Wie Wissenschaftler der Gattung Wortklauber herausfanden sind Sätze mit 15 Wörtern am beliebtesten unter unseren. Sie werden lieber gelesen als Sätze mit 14 oder gar 16 Wörtern und viel besser. Unser aller Hirn, das Weichteil oberhalb jeder Halskrause, ist nun mal mehr als geschmäcklerisch, was. Kurzsätze wie: “Ich liebe Dich” oder “Du […]