Satire-Zeitung für Online-Satire

Strandflucht

Mittwoch, den 7. April 2010

Es kam
ein Traktorfahrer
an den Strand
er verlies
mit seinem Boot
das Land
Er kam
nie mehr
das liegt auf der Hand
zurück
an diesen
öden Strand

© Eduard vom Steinhof -> Traktor am Strand

Kafka lebt!

Montag, den 5. April 2010

Liebe LeserInnen!
Seit über 9 Dekaden wird uns vorgegaukelt, dass der Meister des Absurden Franz Kafka am 3. Juni 1924 in Klosterneuburg bei Wien im zarten Alter von 41 Jahren verstorben wäre.
Das haben wir natürlich nur zu gerne geglaubt, denn er trat in dieser langen Zeit weder in irgendwelchen Talk-Shows, noch bei der Frankfurter oder Leipziger […]

Facebook und Syphilis, eine unheilige Allianz

Freitag, den 26. März 2010

Fürth (nhz) ~ Wir hatten es vermutet, irgendwie geahnt und wurden jetzt bestätigt. Die Syphilis ist wieder auf dem Vormarsch. Und wie? Wieso? Warum? werden sie nun fragen. Gans einfach, liebe LeserInnen, die Wiederauferstehung gelang der guten alten Geschlechtskrankheit Syphilis (gerne auch Syphillis geschrieben) dank der Social Plattform Facebook. Facebook bringt Mann und Weib nicht […]

Gedicht über ein Kondom in der Wörterpfütze

Samstag, den 20. März 2010

Ich schwimm´ so gern in meiner Wörterpfütze,
ganz nackt, allein mit einer kleinen Mütze,
sie hängt ganz oben an meinem Mast,
manch einer meint, säh aus wie ein Ast.
~
Ich kann ihn ziehen und blasen,
ihn knoten und phrasen
er ist mir nie böse
liebt jede …..
~
Meister Jederim Märzen des Jahres 2010 anno domini

Aljona Sawtschenko spricht aus was Wahrheit ist

Mittwoch, den 17. März 2010

Fürth (nhz) ~ Olympia ist vorbei. WM steht vor der Türe. Und unsere einzige Goldhoffnung ist das Traumpaar Sawtschenko & Szolkowy. Doch wenn auch dieses Projekt aufs Eis gelegt werden sollte, eines wissen genau: Aljona wird danach ein Buch mit ihren besten Sprüchen und Weisheiten herausbringen. Wir freuen uns riesig und dürfen ihnen heute ein […]

Gedicht über eine gute Hand

Mittwoch, den 10. März 2010

Erlaube mir zu sagen
darf ichs wagen
deine Hand zu loben
die mir grade oben
meinen Reiz nahm
der juckend kam
und eine Stelle fand
unerreichbar für meine Hand.
Meister Jeder im Märzen des Jahres anno domini 2010

Westerwelle in Reim und Form

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Kaum ist der Westerwelle an der Macht
gilt einzig nur: Nehmt euch in Acht!
Er redet gern wie ihm der Schnabel
man glaubt sein Hirn sitzt nah dem Nabel.
Von Dekadenz wird er getrieben
übernachten tut er gern bei Dieben.
Er hasst die Armen, liebt die Warmen
und kennt die Deppen der Nation.
Denn jeder der in Lohn und Brot
gehört für ihn zum […]

Gewohnheitstier

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier
und liebt das Alte eben hier
Das Neue fordert neues Denken
den Geist woanders hinzulenken
Ein paar Tage Übungssache
es dir zur Gewohnheit mache
Dann und das ist ausgemacht
wird nicht mehr drüber nachgedacht

Gedicht über Magersucht, Bäume und Autos

Dienstag, den 19. Januar 2010

Magersucht ist heilbar,
Bäume sind keilbar,
Autos die sind leihbar,
Milch gibts an der Haibar.
Meister Jeder im Januaren 2010 anno domini

Ermutigendes Gedicht vom Gulli an den Tau

Sonntag, den 10. Januar 2010

Ach Tau
ach Tau
so trau
dich doch
und schmelz
den Schnee
grad in
mein Loch

Titanic rammte Eisberg - Gsella rammt Kassel

Donnerstag, den 7. Januar 2010

Fürth (nhz) ~ Ein bedeutendes Satireblatt, vielleicht nach der NHZ das wichtigste, räumt auf in Deutschland. Herr Gsella, amtlich bestellter Chefredakteur der Zeitschrift Titanic, vergrault LeserInnen städteweise. Nun war Kassel dran. Mit seinen Gedichten über Städte dieser Welt fegt er wie ein Tsunami die Titanic von den örtlichen Kioskständen. Ab heute ist Kassel, siehe Stadtgedicht […]

Holland (in Reim und Form)

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

Sprach die Ebbe zu der Flut:
“Du bist dran, Holland!”

Türkei (in Reim und Form)

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

Am Bosporus es scheppernd klingelt
“Geh zur Türkei!”

Vietnam (in Reim und Form)

Dienstag, den 29. Dezember 2009

In Gewahrsam das BKA,
Inge Vietnam.

Neujahrsgedicht

Sonntag, den 27. Dezember 2009

Es ist vollbracht
gebt euch in acht
vor der Türe steht
weder ein Prophet
noch ein Interpret
geschweige denn ein Apologet
allein und wartend steht
ganz überdreht
ein neues Jahr im Beet
und hat mitgebracht ein Heer von Knallern
aus der gelben weiten Fern
und lässt uns glauben
manche wollten rauben
und der Bolschewik
führt einen Krieg.
Meister Jeder im Dezembren 2009 anno domini