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Satire-Zeitung fr Online-Satire

Goldene Palme für Micky Mouse

23. Mai 2007 von

In Cannes ist die Hölle los. Superstars wohin das Auge blickt. Sharon Kiesel, Bruce Willich, Leonhard das Cabrio, Susan Sarah Don und viele andere des Showbiz bevölkern die Croisette. Aber einer stiehlt allen die Schau. Zu seinem 80. Geburtstag raffte sich Micky Rouke noch mal auf, seinen Zwillingsbruder an die Hand zu nehmen. Micky Mouse bekam die Goldene Palme für sein Lebenswerk. Unserem Reporter Meister Jeder gelang diese sehr schöne Aufnahme. Wir wollen sie ihnen nicht vorenthalten.

© Meister Jeder -> Micky Mouse in Cannes

Meister Jeder aus Cannes

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Waldsterben schreitet fort!

23. Mai 2007 von

Eduard vom Steinhof

Liebe Leser!

Wie wir an Hand eines Fotos feststellen müssen, schreitet das Waldsterben unaufhaltsam voran.

Ein uns unbekannter Leser der NHZ sandte uns unaufgefordert das unten stehende Foto ein. Wahrscheinlich ist er von unserem unbestechlichen Stil und investigativem Journalismus überzeugt. Er hätte das Bild durchaus auch für gutes Geld an die Boulevard-Presse verkaufen können. Den ganzen Beitrag lesen »

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Kunst wurde angegriffen, keiner half!

23. Mai 2007 von

In der Londoner U-Bahn fanden wir dieses Kunstwerk vor. Es war schwer verletzt und musste sofort auf die Intensivstation. Wir verstehen nicht wer sowas tun kann. Nach Augenzeugenberichten kamen ein paar militante Rentner und fingen lauthals an das Plakat zu beschimpfen. Umstehende Passanten blickten weg. Die Rentner waren nicht nur laut sondern auch bewaffnet, mit Gehhilfen. Nach anfänglichen Pöbeleien eskalierte die Situation als ein Rentner, der mit der Trachtenjacke, anfing an dem Plakat zu zupfen. Das Plakat wollte noch zurückweichen, als das erste Stück sich schon in den Händen des Trachtenrentners befand. Die Kumpanen gerieten in einen Rausch und fingen ebenfalls an, dem Plakat die Haut abzuziehen. Und obwohl fürderhin die Hilferufe des Malträtierten durch die U-Bahnstation echoten, kam ihm niemand zu Hilfe. Es war so ein Tag für das Plakat, an dem es lieber hätte liegenbleiben sollen. Die Bobbys, die den Tatort zuerst betraten waren entsetzt ob der rohen Gewalt die hier stattgefunden haben musste. O-Ton Bobby Mc Ferrin: „Noch nie sah ich so etwas Grausames und Sinnloses. Ich werde gleich zu unserem Psychologen, oder wars ein Psychiater, gehen müssen. Alleine kann ich das Gesehene nicht verarbeiten.“ Der U-Bahn Verkehr ist bis morgen früh stillgelegt. Es wurden von den Stadtbetrieben Ersatzbusse (rote Doppeldecker) eingesetzt. Der kleine Dadaist hat sich bereit erklärt, den Schaden zu beheben. Er will das Plakat restaurieren und der Antikunstbewegung zur Verfügung stellen. Der Vorsitzende der internationalen DadaORG hat seine volle Solidarität angekündigt. Die Dadaisten werden ab morgen nur noch U-Bahn fahren, bis auf unbestimmte Zeit.

der kleine Dadaist, Bewahrer des Kunstfriedens von 1961

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Giraf hat Asyl in Norwegen beantragt

23. Mai 2007 von

Die Giraffenwanderung hat begonnen. In Südnorwegen wurden die ersten Giraffen gesichtet. Das Land hat Angst. Dieser Überfremdung kann das kleine Land nicht alleine Herr werden. Das Problem mit den Walen ist noch in leidlicher Erinnerung. Aber dank der Walfänger konnte es gelöst werden. Nun steht die nächste Einwanderungswelle vor den Fjorden. Die EU lacht sich ins Fäustchen und weisst jegliche Verantwortung von sich. Fischer Amsmund Gerritsen verschlägts die Angel wenn er nur an die Zukunft denkt. Er sieht keine Chance sein Fischerboot Giraffengerecht umzubauen. Er ahnt schon, dass die Neunorweger schwer vermittelbar sein werden. Die Nationale Partei ist entsetzt. All ihre, schon mal vorsorglich gedruckten Plakate mit dem Aufdruck „norwegische Arbeit für Norweger“ müssen nun geschreddert werden, Das Alternativplakat wird nun mit der Parole „Auch Giraffen müssen arbeiten“ gedruckt.

Meister Jeder hat die Misere erkannt und fordert die UN auf dem kleinen Land beizeiten zu helfen. Die internationale Weltengemeinschaft muss Verantwortung übernehmen und von Lippenbekenntnissen Abstand nehmen. Dringend werden Decken und Schuhe benötigt. Die Giraffen frieren sich einen Wolf, was ihnen nicht gut bekommt.

Meister Jeder Giraffenfreund

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Havanna calling

23. Mai 2007 von

Havanna, die Hauptstadt von Cuba, hat Meister Jeder gebeten mit ihr schwimmen zu gehen. Im Grunde sind wir von diesem Anliegen hinten rechts überrascht worden. Der Nullmeridian kann mich nicht vertreten, da er immer noch mit Winterreifen schwimmt. Fidel ist nicht begeistert. Castro auch nicht. Das cubanische Volk jubelt und brennt schon fleissig Zuckerrohrschnaps. Meine Cohibaqualle, die kurz vorm Ersticken stand, atmet neuerdings wieder. Der Son der Insel reicht mir die Hand. Wiralle lieben seinen Sinn für Rhythmus und Schönheit. Alle Freunde von CUBA (im folgenden: CUBA), von Havannas, von Satre und Satire bis die Schwate kracht, von dadaistischen und sadistischen Wahnsinnigen, Mame- und Molukken, von Worthasardeuren und Weichkäse, von Chellisten und Chester, von Amor und Amok werden eingeladen mitzuschwimmen. Nur wer für Havanna schwimmt kann die Richtung bestimmen.

Havanna mi amor.

Cohiba mi amor.

Compagnero mi amor.

CommanDante mi amor.

Colesterin mi amor.

Cormoran mi amor.

Teilnehmer am Schwimmwettbewerb, die die Buchstaben S, V, E und N in ihrem Namen führen müssen zu Hause bleiben. Havanna ist ausgebucht und platzt aus allen Nächten. Die Chikas gehen geordneten Verhältnissen nach. Der Mond steht stille. Wir werden weiterberichten. Wir lassen Havanna nicht alleine.

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Das erste Schaf, der erste Leser (männlich)

22. Mai 2007 von

Uns erreichte gerade dieses Foto des Reporters Meister Jeder. Er lichtete diesen Leser der Neuen Havanna Zeitung kurz vor der Einreise in den Schl…….of ab. Leider kamen wir zu spät und verloren so unser erstes Schaf. Von Gratulationen bitten wir höflichst Abstand zu nehmen.

das erste Schaf

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Die Welt hat eine neue Stimme!!

22. Mai 2007 von

In unseren schnellleibigen Zeiten müssen auch wir, die Gebrüder K. erkennen, dass die Welt nach unserer Stimme ruft. Wir haben der Weltenbitte entsprochen und die „Neue Havanna Zeitung“ gegründet. Frei, ungebrochen, aliterarisch und amalgamfrei werden wir zukünftig aus aller Welt berichten. Politik, Sport, Resäpte, Sport, Aktienkurse, Sport, aus aller Welt, Sport, Gedichte, Sport, mongolisches Fernsehprogramm, Sport, Mensch ärgere dich nicht Regeln und natürlich Sport werden unsere wichtigsten Themengebiete sein. Wir wollen bunt und schillernd sein, wollen karamelisiert und kondensiert sein und zu guter Letzt das Sprachrohr der freien Welt. Wir grüssen alle freien Blätter und solidarisieren uns mit ihnen. Wir rufen alle Künstler dieser Welt auf, sich zu beteiligen, ebenso die Dichter, die Bäcker, die Silberblickenden, die Kraxler, die Raben, die freischaffenden Schaffner, die Algen und die Ringerinnen. Wir geben allen die Lust auf ein Morgen,haben die geeignete Plattform. Seid frei in euren Gedanken, haltet euch an die Gesetze, seid opportunistisch, steigt auf die Balkone und erklärt der Welt die Welt. Wer heute nicht ernsthaft an die Zukunft rangeht, darf morgen nicht schreiben: er hätte von nichts gewusst.

Die Gebrüder K. beglückwünschen sich als Erste erst mal selber. Und senden Grussbotschaften in die Welt.

Meister Jeder & Eduard vom Steinhof im Maien des Jahres anno domini 2007

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